Baustellenupdate: Sicherheitszentrum Tirol

Vor bald einem Jahr haben die Bauarbeiten beim Sicherheitszentrum Tirol angefangen. Jetzt erstrecken sich die Rohbauten schon bis ins Erdgeschoß. 

Baustelle Sicherheitszentrum Tirol | © LPD Tirol   1/4

Die ARE Austrian Real Estate errichtet in Innsbruck im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres das Sicherheitszentrum Tirol. Bei einem Lokalaugenschein haben sich Innenminister Gerhard Karner, Generalsekretär Helmut Tomac und Landespolizeidirektor Edelbert Kohler mit dem Projektteam der ARE vom Baufortschritt überzeugt. 

Vor knapp einem Jahr haben die Bauarbeiten mit dem Aushub gestartet. Aktuell sind die Rohbauarbeiten für die Neubauten in vollem Gange und erstrecken sich vom zweiten Untergeschoß bis ins Erdgeschoß. Alleine unterirdisch wurden bereits rund 20.000 Quadratmeter Nettoraumfläche geschaffen. 

Nach den Plänen des Wiener Architekturbüros Geiswinkler & Geiswinkler und HD Architekten wird das neue Sicherheitszentrum ein Ensemble aus insgesamt sieben Baukörpern. Dabei werden zwei Bestandsgebäude erhalten und einer umfassenden Sanierung unterzogen. Auch bei diesem Projekt achtet die ARE auf Nachhaltigkeit. So werden die Dächer der Neubauten extensiv begrünt. Dank der Nutzung von Fernwärme und des Grundwassers kann aus dem fossilen Heizsystem mit Gas ausgestiegen werden. 

Das neue Sicherheitszentrum Tirol wird ein innovatives Dienstleistungszentrum, das beste Arbeitsbedingungen für rund 1.000 Bedienstete bieten wird. Nach der geplanten Gesamtfertigstellung 2025 werden hier Dienststellen der Landespolizeidirektion Tirol, das Stadtpolizeikommando Innsbruck, die Direktion für Spezialeinheiten (DSE) - West mit dem Einsatzkommando Cobra, das Polizeianhaltezentrum (PAZ) sowie ein hochmodernes Einsatztrainingszentrum an einem zentralen Standort in der Kaiserjägerstraße gebündelt sein. Zusätzlich werden Teile der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Abteilungen des BMI am Standort integriert.