Bienen für die Radetzkystraße 2

Am Dach des Ministeriumsgebäudes werden bald Bienen unter Betreuung von zwei Imkerinnen einziehen.

ARE CEO Hans-Peter Weiss, Imkerinnen Verena Rücker u. Andrea Höflechner, Bundesministerin Leonore Gewessler   1/4

Die ARE darf ab diesem Sommer Mieterinnen der anderen Art in einem ihrer Gebäude begrüßen: Am Dach des Ministeriumsgebäudes in der Radetzkystraße 2 im dritten Bezirk werden schon bald Bienen einziehen.

Anfang Juni suchte ARE CEO Hans-Peter Weiss gemeinsam mit Bundesministerin Leonore Gewessler über den Instagram-Account der Konzernmutter BIG erfahrene Imker*innen, die ihre Bienenvölker an diesem besonderen Standort in "luftigen Höhen" betreuen möchten. Die Dachfläche bietet mit ihren beschatteten, windgeschützten Bereichen ideale Voraussetzungen, um fünf Bienenstöcke aufzustellen. 

 

 

Der Aufruf stieß auf großes Interesse und es gingen rund 150 Bewerbungen ein. Nun wurden zwei Imkerinnen gefunden. Die Schlüsselübergabe an Verena Rücker und Andrea Höflechner, fand noch im Juli statt.

"Gerade in Zeiten wie diesen erscheint es uns wichtig, wo es möglich ist, gewohnte Abläufe beizubehalten und ein Stück weit Normalität herzustellen. Schließlich nimmt auch die Natur trotz Corona ihren gewohnten Lauf. Dies unterstützen wir in der BIG und ARE nur allzu gerne und freuen uns, dass wir mit unseren Liegenschaften Raum für die Bienen schaffen können", sagt Hans-Peter Weiss über die ökologisch sinnvolle Nutzung der Liegenschaft.


 

Wertvoller Beitrag

Nach Rindern und Schweinen ist die Honigbiene das wichtigste Nutztier für den Menschen. Indem sie rund 80% aller Pflanzen bestäubt, ist sie für ein Drittel unserer Nahrung direkt verantwortlich. Gleichzeitig sichern die Bienen somit die Artenvielfalt und in weiterer Folge das Gleichgewicht unseres Ökosystems. Durch die Unterstützung der Imkerinnen und deren fleißigen Bienchen trägt die BIG zur Sicherung der Bestäubung bei. Damit leistet sie einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz sowie dem Erhalt der Arten- sowie Nahrungsvielfalt und zur regionalen Wertschöpfung.