Innovation hat einen Namen: Q12

Virtuelle Ideenwerkstatt für den ersten Bauabschnitt im Quartier 12 der Reininghausgründe Graz. 

Visualisierung Reininghaus Quartier 12 | © EXPRESSIV GmbH   1/3

In Zeiten wie diesen ist Innovation gefragt. Die ARE DEVELOPMENT macht es vor und lud gemeinsam mit dem Stadtlabor Graz eine hochkarätige Expert*innenrunde in eine virtuelle Ideenwerkstatt für den ersten Bauabschnitt im Quartier 12 der Reininghausgründe ein.

Das gemeinsam von ARE und ihrer Konzernmutter BIG entwickelte Quartier 12 ist eines von 17 Quartieren des Stadtentwicklungsgebietes Graz Reininghaus, wo in Summe Wohn- und Lebensraum für rund 10.000 Bewohner*innen sowie rund 5.000 Arbeitsplätze entstehen werden. Es umfasst zwei Schulen, drei gemischt genutzte Objekte sowie den Reininghausplatz.

Ein Bauvorhaben mit überregionaler Verantwortung: Neben den besonderen Herausforderungen des Standortes wie beispielsweise den umliegenden Betrieben, sind auch die stadtklimatischen Veränderungen von besonderer Bedeutung.

Daher luden die Projektleiter Florian Stadtschreiber und Jürgen Stradner rund 35 Teilnehmer*innen zu einer interdisziplinären Expertenforum via Videokonferenz ein. Mit dabei waren das Planungsteam, unser Nachhaltigkeitsmanagement, Expert*innen einer Vielzahl von Fachbereichen sowie örtliche Stakeholder. Durch den anspruchsvollen Workshop führte professionell und effizient das Stadtlabor Graz.

Nach Kurzpräsentation der Rahmenbedingungen, des BIG-Nachhaltigkeitsstandards und des Planungsstandes ging es mit den hochkarätigen Teams in die Ideenwerkstatt zur Frage, welche Maßnahmen aus den Bereichen „Grün“, “Blau“ und „Sozial" zur Erhöhung der Klimaresilienz beitragen können.

Gewünscht waren vor allem Ideen, die über den state of the art hinausgehen. Von den Teilnehmer*innen wurden in Summe über 100 mögliche Maßnahmen eingebracht, geclustert und in fünf Breakout-Sessions diskutiert. Wichtige Eckpunkte waren, welche messbaren Beitrag sie liefern, welcher Mehrwert sich für die Bewohner*innen ergibt, worin ein Pionieranspruch sichtbar wird und welche Hürden bei der Umsetzung zu beachten sein werden. Inhalte waren unter anderem

  • Beschattung und Abkühlung durch Begrünung,
  • Regenwassermanagement,
  • Nutzung der Geothermie,
  • Kreislaufwirtschaft aber auch
  • soziokulturelle Maßnahmen zur Barrierefreiheit, sozialen Diversität, Partizipation und
  • die Schaffung eines kulturellen und wirtschaftlichen Umfelds als Innovationsmotor

Für die Projektleitung waren natürlich die wirtschaftliche Realisierbarkeit und die Auswirkungen auf die Nutzer*innenzufriedenheit in Hinblick auf die Wertstabilität der Immobilie von besonderer Bedeutung.

Was zunächst als Workshop mit physischer Anwesenheit konzipiert war, wurde aufgrund Corona kurzerhand zu einem gelungenen Experiment virtueller Kollaboration umfunktioniert und hat gezeigt, dass wir auch in besonders herausfordernden Zeiten eine Vorreiterrolle in Innovation und Nachhaltigkeit einnehmen können.

Reininghausgründe Graz