VIENNA TWENTYTWO: Neues Stadtquartier für Verwaltung der Donaustadt

Gemeinderat genehmigt Mietvertrag in VIENNA TWENTYTWO. Es entstehen attraktive neue Flächen für Standesamt, Bezirksvorstehung und Magistratische Bezirksämter in Wien Donaustadt. Übersiedlung im Jahr 2022 geplant.
 

Vienna Twentytwo Bauteil 4, Visualisierung © k18   1/3

VIENNA TWENTYTWO: Neues Stadtquartier für Verwaltung in der Donaustadt. 

Jetzt ist es amtlich! Vor Kurzem, rechtzeitig zum Start des Hochbaus, wurde der Mietvertrag zwischen Bau- und Gebäudemanagement der Stadt Wien und den Projektentwicklern ARE/SIGNA für ein Bürogebäude im Quartier VIENNA TWENTYTWO durch den Wiener Gemeinderat genehmigt. Damit steht den Bewohnerinnen und Bewohnern von Wiens flächenmäßig größtem Bezirk schon bald eine moderne Anlauf- und Servicestelle für viele offizielle Anträge und Anliegen zur Verfügung. Urlauber holen dort künftig ihre Reisepässe ab, neue Einwohner kommen ihrer Meldepflicht nach.

Das achtstöckige, rund 4500 Quadratmeter große Haus im Stadtentwicklungsgebiet VIENNA TWENTYTWO bietet nach seiner Fertigstellung im Jahr 2022 aber auch jede Menge Platz für Romantik. Denn neben Bezirksvorstehung und Magistratischen Bezirksämtern findet sich, in dem derzeit noch profan unter dem Arbeitstitel „Bauteil IV“ laufenden Abschnitt, auch das Standesamt wieder. 

„Mit der gestern im Gemeinderat erfolgten Freigabe ist der Weg frei für die Übersiedlung in etwas mehr als zwei Jahren. Läuft alles nach Plan, wird Mitte 2022 der Bezirk aus dem VIENNA TWENTYTWO politisch gesteuert und ist gleichzeitig Zentrum für viele Dienstleistungen moderner Verwaltung. Mit dem VIENNA TWENTYTWO setzen wir gemeinsam mit unserem Partner eines der größten städtebaulichen Projekte Wiens an einem zentralen Knotenpunkt im Norden der Stadt um.“ sagt Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer von SIGNA.

"Die Vermietung eines Teils des VIENNA TWENTYTWO an die Bezirksvorstehung, das Magistratische Bezirksamt sowie das Standesamt ist eine zusätzliche Bestätigung für die Qualität des Stadtquartiers. Die ideale Lage, die optimale Verkehrsanbindung, die zukünftigen Gastronomie- und Nahversorgungsangebote sowie das ansprechende Ambiente bieten die besten Voraussetzungen nicht nur für modernes Wohnen, sondern auch für einen attraktiven Arbeitsplatz", sagt Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der ARE.

„Mit dem VIENNA TWENTYTWO wird ein Projekt realisiert, welches allen Ansprüchen moderner Stadtzentren gerecht wird – funktional wie ästhetisch anspruchsvoll, wird es eine Bereicherung für Kagran und die Donaustadt insgesamt“, sagt Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy. 

Urbanes Quartier mit hohen Ansprüchen

Der 32 Meter hohe Bürokomplex ist Teil des modernen von Delugan Meissl Associated Architects geplanten, aus insgesamt sechs Bauteilen und einer verbindenden Erdgeschosszone bestehenden, Ensembles an einem zentralen Knotenpunkt im Norden Wiens. Es verfügt über einen breiten Nutzungsmix aus Wohnen, Büro, Hotel, Gastronomie und bedarfsorientierter Nahversorgung. Das Projekt, das gegenüber dem Donau Zentrum und dem Donau Plex sowie der Erste Bank Arena liegt, weist eine Gesamtgrundfläche von 15.000 m² auf. Nach Gesamtfertigstellung im Jahr 2023 werden die Baukörper eine Höhe von 27 Meter bis 155 Meter erreichen. Den Nutzerinnen und Nutzern stehen in Zukunft insgesamt 600 Wohnungen – in Miete sowie auch in Eigentum – zur Verfügung. 

VIENNA TWENTYTWO geht auf die neuen Ansprüche an Stadtquartiere ein und bietet einen synergetische Nutzungsmix vor Ort. Auch in Hinblick auf Nachhaltigkeit kann das Projekt punkten. Das Energiesystem von VIENNA TWENTYTWO ist darauf ausgerichtet, so wenig Ressourcen wie möglich zu verbrauchen. Eine Bauteilkühlung sowie die Nutzung von Grundwasser-Wärme tragen wesentlich zur hohen Umweltfreundlichkeit des Projekts bei. VIENNA TWENTYTWO hält bereits ein Vorzertifikat für die Quartierzertifizierung von ÖGNI in Gold. Für das Bürogebäude wird eine LEED Zertifizierung angestrebt. 

Nachdem die Erd- und Tiefbauarbeiten bereits abgeschlossen wurden, laufen derzeit die Baumeisterarbeiten in den Untergeschossen. Dabei werden die Bodenplatten betoniert, danach erfolgen die Schalung, Bewehrung und Betonierung der Wände, Stützen sowie Decken. Mit dem Bau der Obergeschosse wird im März begonnen.

Vienna Twentytwo: Neues Stadtquartier für Verwaltung (PA 31.01.2020)