VILLAGE IM DRITTEN - ein neuer Stadtteil entsteht

Vor Kurzem wurden die Planer*innen der ersten Bauphase ausgewählt. 

ARE - Bauplatz 15+16, Gürtelbogen - ARTEC Architekten | © 2021 ZOOMVP/ARTEC   1/5

Im dritten Wiener Gemeindebezirk errichtet die ARE Austrian Real Estate als Quartiersentwicklerin gemeinsam mit dem wohnfonds_wien, der Stadt Wien und UBM Development das „VILLAGE IM DRITTEN“. Auf einem über elf Hektar großen Areal werden bis 2026 rund 1.900 Wohnungen – die Hälfte davon gefördert oder preiswert – für rund 4.000 Bewohner*innen errichtet. Flächen für gewerbliche Nutzung und Nahversorgungs- sowie Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen ergänzen das neu entstehende "Grätzl". Das Herz des lebenswerten Quartiers bildet ein rund zwei Hektar großer Park. Für die Wohngebäude – teilweise mit Infrastruktur in den Sockelzonen – ein Bürogebäude und den sogenannten Gürtelbogen der Bauphase 1 wurden vor kurzem die Planer*innen ausgewählt.

Detailplanungsstart für Bauphase 1
Auf insgesamt 10 Baufeldern errichten die Projektpartner in Bauphase 1 rund 980 Wohnungen, einen Kindergarten, Büros und Allgemeinflächen sowie etwa 16.000 Quadratmeter für Gewerbe und Handel. Das Jahr 2021 steht somit ganz im Zeichen der Entwurfs- und Einreichplanung. Im Jahr 2022 sollen nach Genehmigungs- und Ausschreibungsverfahren die Bauarbeiten starten. 

Freifinanziertes Wohnen von ARE & UBM
Die Bauherren ARE & UBM bauen im Zuge der ersten Phase Wohngebäude und Büroflächen auf fünf Baufeldern. Dabei entstehen insgesamt rund 350 freifinanzierte Miet- und Eigentumswohnungen mit einer Bruttogeschoßfläche von rund 30.500 Quadratmetern sowie rund 180 Tiefgaragenstellplätze. Alle Wohnungen werden über eigene Freiflächen in Form von Loggien, Balkonen, Terrassen oder Eigengärten verfügen. Für Büros ist ein Gebäude mit rund 10.000 Quadratmetern und 40 Garagenstellplätzen in Planung. Darüber hinaus errichtet die ARE den sogenannten "Gürtelbogen" entlang des Landstraßer Gürtels. 

Für architektonische Vielfalt, die sich stimmig in das gesamte Grätzel einfügt, und effiziente Grundrisse sorgen die siegreichen Planer*innen der einzelnen Baukörper oder Gebäudekomplexe. Die Wohnungen werden von Thaler Thaler Architekten aus Wien, HNP architects aus Wien sowie JWA – Josef Weichenberger Architects, ebenfalls aus Wien, geplant. Für das Bürogebäude zeichnen ebenfalls HNP architects verantwortlich. Der 300 Meter lange Gürtelbogen wird von ARTEC Architekten aus Wien gestaltet. 

Gürtelbogen als Quartiersabgrenzung mit Gewerbeflächen
Auf einer Bruttogeschoßfläche von insgesamt rund 10.600 Quadratmetern werden dem Quartier künftig ein Supermarkt, Gewerbeflächen und Geschäfte in Gehnähe zur Verfügung stehen. Der Gürtelbogen erstreckt sich entlang des Landstraßer Gürtels und setzt sowohl optisch als auch lärmschutztechnisch eine Grenze zur vielbefahrenen Straße. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach versorgt die Geschäfte mit Strom. 

Geförderter Wohnbau im Zeichen der Nachhaltigkeit
Rund 800 der insgesamt 1.900 Wohnungen werden von der Stadt Wien gefördert. Neben klassisch geförderten Wohnungen, besonders günstigen SMART-Wohnungen und Gemeindewohnungen Neu werden spezielle Wohnformen für Alleinerziehende, Wohngemeinschaften für junge Menschen sowie ein Baugruppenprojekt in Zusammenspiel mit maßgeschneiderter Infrastruktur realisiert. Oberste Prämisse bei der Konzeption des innerstädtischen, vorrangig autofrei konzipierten Areals: die ökologisch nachhaltige Quartiersentwicklung als Reaktion auf den Klimawandel.

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