Zeughaus im Zeitplan

Das Wohnquartier am Innsbrucker Zeughausareal nimmt Form an, die Rohbauten reichen bereits bis ins vierte Obergeschoß. 

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Die ARE errichtet neben dem historischen Zeughaus in Innsbruck gemeinsam mit NEUE HEIMAT TIROL ein Wohnquartier mit insgesamt 118 Miet- und Eigentumswohnungen sowie einem Büro. "Die Bauarbeiten sind im Zeitplan, die Rohbauten der drei Bauteile sind bereits bis zu vier Stockwerke hoch. Im September erreichen wir Dachgleiche", sagt Projektmanager Roland Meixner. Über 50 Arbeiter haben innherhalb von sechs Monaten Bauzeit bis dato rund 7.000 Kubikmeter Beton und etwa 1.000 Tonnen Stahl verbaut – das entspricht einem Gewicht von 25 beladenen Lastwägen. 

 

Archäologische Funde am Zeughausareal - Sillkanal | © Andreas FriedleArchäologische Arbeiten am Zeughausareal | © Andreas Friedle

Während auf der Baustelle gerade Beton und Stahl im Einsatz sind, haben sich die Archäolog*innen in den letzten Monaten mit der genauen Untersuchung von Holz und Gestein des historischen Sillkanals befasst. Der steinerne Kanal wird dem 19. Jahrhundert zugeordnet. Die Analyse des darunter gefundenen Holzes lässt auf eine Herkunft im frühen 16. Jahrhundert schließen. (siehe auch "Archäologische Funde am Zeughausareal")

Visualisierung Am Zeughaus | © COMM.AGVisualisierung Am Zeughaus | © COMM.AG

Aber nicht nur der Bau, auch die Verwertung der 58 Eigentumswohnungen läuft mit großem Erfolg. Die Hälfte ist bereits verkauft, für weitere 24 Einheiten werden gerade die Kaufverträge aufgesetzt, nur fünf Wohnungen sind noch frei. Darüber hinaus entstehen insgesamt 60 geförderte Mietwohnungen, 24 davon werden von der ARE errichtet. "Die ARE bereichert damit ihr Portfolio um geförderte Mietwohnungen in Passivhausqualität", sagt Asset Manager Robert Wolf. Im Sommer 2023 soll alles bezugsfertig sein.