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28 Sep 23
News

Tag des Denkmals im ehemaligen Hauptzollamt

Anlässlich des Tag des Denkmals öffneten ARE und ÖIF die Pforten zur Vorderen Zollamtsstraße 3.

Am Sonntag den 24. September fand der Tag des Denkmals des Bundesdenkmalamtes statt. Heuer sogar mit einem Jubiläum: Vor 100 Jahren wurde das Denkmalschutzgesetzt vom Nationalrat beschlossen. Unter den rund 280 Gebäuden, die ihre Türen für Interessierte in ganz Österreich öffneten war auch das ARE Gebäude in der Vorderen Zollamtsstraße 3 in Wien Landstraße. Unter dem Motto "Das alte Zollamt - Vergangenheit und Zukunft" nahmen ARE Asset Manager Wilfried Erasim und Architekt Kenneth Schernberger von Atelier Wehofer gemeinsam mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) über 200 Menschen in drei Führungen mit auf eine Zeitreise. 

Das Gebäude der ehemaligen Finanzlandesdirektion wurde zwischen 1841 und 1847 nach dem Entwurf des Architekten Paul Sprenger erbaut und diente in der Monarchie als Zollamt. Schon damals war es ein Haus der Vielfalt und Umschlagplatz für Waren aus den Ländern der Monarchie und dem Ausland. Über dem Eingang finden sich Statuen des Bildhauers Franz Lukas Bauer, die Steinfiguren über den Säulen stammen von Joseph Klieber. Sie repräsentieren Verkehr, Industrie, Gewerbe und Handel. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das klassizistische Gebäude zur Heimat der Finanzlandesdirektion. Nach seinem Leerstand wird das denkmalgeschützte Haus jetzt für den Österreichischen Integrationsfonds saniert. 

Der ÖIF wird in der Vorderen Zollamtsstraße ab 2026 seine bislang über Wien verteilten Standorte zusammenführen. In Zukunft wird das Haus Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge und Zugewanderte beheimaten. Auch ein eigenes Frauenzentrum für Zuwanderinnen und weibliche Flüchtlinge wird in den Räumen des ehemaligen Zollamts einen Platz finden.

"Durch den Umbau des 175 Jahre alten, denkmalgeschützten Gebäudes setzt ARE die Konzernstrategie "10 Big Points für Nachhaltigkeit" konsequent um. Dabei steht die Lebenszyklusbetrachtung im Fokus: die historische Fassade wird konserviert, die Innenräume revitalisiert und der ursprüngliche Zustand dabei teilweise wiederhergestellt. Nach der Sanierung wird unserem neuen Mieter ein funktionales und nachhaltiges Gebäude mit modernster Gebäudetechnik sowie an die jeweiligen spezifischen Anforderungen des ÖIF Beratungs-, Kurs- und Büronutzungen - eingebettet in die historische Substanz - zur Verfügung stehen", sagt Alina Dekas, Leiterin ARE Asset Management. 

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